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Der Waisenkinder-Krisenfonds |
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Namibia
ist stark von der AIDS-Epidemie betroffen. Der Anteil der
HIV-Infizierten an der Bevölkerung ist zwar in den letzten Jahren
auf 20% zurückgegangen, die Sterberate steigt jedoch weiter und hat
ihren Gipfel noch nicht erreicht. Man geht davon aus, dass in
Namibia bereits 160.000 Kinder wie Donovan ihre Eltern verloren
haben. Die Möglichkeiten der verbliebenen Familien, für die
vielen Waisenkinder zu sorgen, sind schnell erschöpft. Was für
europäische Kinder selbstverständlich ist – z.B. intakte
Kleidung oder der Besuch einer Schule
– bleibt in Namibia vielen verwehrt. |
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| Um der zunehmenden
Verelendung von Waisenkindern zu begegnen, wurde 1998 von
engagierten Sozialarbeitern aus Ministerien und Hilfsorganisationen
der Waisenkinder-Krisenfonds Orphans Emergency Fund (OEF) gegründet. Er
bietet Kindern in Notsituationen – ohne Ansehen ihres religiösen
oder ethnischen Hintergrundes – Soforthilfe in Form von
Nahrung, Kleidung, Decken, Unterkunft und Schulgeld. Seit seiner Gründung
hat der Fonds mehrere tausend Waisenkinder finanziell und mit Sachmitteln
unterstützt. Diese Mädchen und Jungen erhalten so trotz ihrer
aussichtslos erscheinenden Lage eine Chance für die Zukunft. |
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